Klingst du noch wie du selbst – oder schon wie jede andere?

KI kann beim Schreiben selbstverständlich hilfreich sein. Aber: Immer mehr öffentlich einsehbare Texte lesen sich plötzlich gleich – und sind damit austauschbar, weil sie nicht mehr nach der Person klingen, die sie postet oder verschickt.

Auslöser für diese Folge war ein Newsletter, über den ich mich bis vor Kurzem gefreut habe: Ich hatte beim Lesen immer ein bisschen das Gefühl, die Unternehmerin persönlich zu kennen, obwohl wir uns nie begegnet sind. Und dann öffne ich die neueste Mail von ihr, lese den ersten Satz – und merke sofort: Ihre markante Stimme ist weg! Stattdessen erkenne ich Formulierungen, Strukturen und Muster, die mir inzwischen überall begegnen und bei denen ich mich frage, ob die jeweilige Person eigentlich merkt, dass sie sich damit keinen Gefallen tut.

In dieser Episode rede ich deshalb übers individuelle Wording, über die eigene sprachliche Handschrift und darüber, warum deine Worte ein wichtiger Teil deiner Positionierung sind. Kurz gesagt: Wie genau du schreibst, welche Wörter du verwendest, welche Formulierungen zu dir passen und welche eben nicht, erzählt immer etwas über dich, deine Haltung, deine Werte und deine Persönlichkeit.

Ich verrate, woran ich generische KI-Texte inzwischen erkenne, welche Satzmuster mir gerade ständig begegnen und aus welchem Grund die wichtigste Frage beim Überarbeiten nicht die ist, ob ein Text wie eine Werbebotschaft klingt.

Pamela Obermaier

Pamela ist Unternehmerin, Businessmentorin und sechsfache Bestsellerautorin. Außerdem versteht sie sich als Potenzialentwicklerin und als Botschafterin für Female Empowerment. Durch ihre mittlerweile acht Bücher, ihre Kolumne in einem Frauenlifestylemagazin, ihre regelmäßigen Auftritte als Speakerin und ihre Rolle als Expertin für Erfolgsstrategien und mentale Kniffe beim Fernsehsender ServusTV ist sie mittlerweile einem breiteren Publikum bekannt.

Sie hilft vor allem (auch angehenden) Jungunternehmerinnen dabei, ihre Selbstzweifel in einen gesunden Selbstwert zu transformieren, daraus resultierend einen adäquaten Marktwert zu generieren, durch selbstsicheres Eigenmarketing in die Sichtbarkeit zu kommen und durch das Drehen an den richtigen Stellschrauben den gewünschten nachhaltigen Erfolg im Business zu feiern.

Dabei kann sie auf mannigfaltige Erfahrungswerte als Journalistin, Verlagsleiterin und Marketingprofi genauso zurückgreifen wie auf ihr Knowhow als diplomierte Mentaltrainerin und ihre psychologischen, philosophischen und neurolinguistischen Wurzeln.

Sie lebt in der Nähe der Stadt Salzburg, liebt Tiere (allen voran ihre beiden Katzen), Schokolade und gute Filme wie auch Serien, trinkt keinen Kaffee, isst weder Schinken noch Speck, obwohl sie keine Vegetarierin ist, hasst Socken, hat Höhenangst – und ist jedes Jahr ein klein wenig melancholisch, wenn der Sommer zu Ende geht.