Was ständiges Urteilen mit uns macht

In dieser KLARTEXT-Folge von OHNE BLATT VORM MUND geht es um die überhandnehmende Bewertungskultur in unserer Gesellschaft, und darum, wie schnell aus einer persönlichen Meinung mittlerweile eine öffentliche Abwertung wird.

Ich thematisiere, warum wir offenbar immer schlechter darin werden, unterschiedliche Sichtweisen auszuhalten, weshalb Social Media diesen Reflex zusätzlich verstärkt und weswegen Kritik eben nicht dasselbe ist wie Herabwürdigung. Außerdem geht es darum, welche Auswirkungen solche Bewertungen auf die Betroffenen haben, und ich richte das Spotlight auf die Frage, warum Frauen diesbezüglich stärker im Fokus stehen.

Vielleicht fragst du dich nach dieser Episode, wie oft du unbewusst andere bewertest, ohne es zu bemerken oder böse zu meinen. Ich finde jedenfalls, wir sollten uns überlegen, ob wirklich alles immer sofort kommentiert, eingeordnet und öffentlich beurteilt werden muss.

Pamela Obermaier

Pamela ist Unternehmerin, Businessmentorin und sechsfache Bestsellerautorin. Außerdem versteht sie sich als Potenzialentwicklerin und als Botschafterin für Female Empowerment. Durch ihre mittlerweile acht Bücher, ihre Kolumne in einem Frauenlifestylemagazin, ihre regelmäßigen Auftritte als Speakerin und ihre Rolle als Expertin für Erfolgsstrategien und mentale Kniffe beim Fernsehsender ServusTV ist sie mittlerweile einem breiteren Publikum bekannt.

Sie hilft vor allem (auch angehenden) Jungunternehmerinnen dabei, ihre Selbstzweifel in einen gesunden Selbstwert zu transformieren, daraus resultierend einen adäquaten Marktwert zu generieren, durch selbstsicheres Eigenmarketing in die Sichtbarkeit zu kommen und durch das Drehen an den richtigen Stellschrauben den gewünschten nachhaltigen Erfolg im Business zu feiern.

Dabei kann sie auf mannigfaltige Erfahrungswerte als Journalistin, Verlagsleiterin und Marketingprofi genauso zurückgreifen wie auf ihr Knowhow als diplomierte Mentaltrainerin und ihre psychologischen, philosophischen und neurolinguistischen Wurzeln.

Sie lebt in der Nähe der Stadt Salzburg, liebt Tiere (allen voran ihre beiden Katzen), Schokolade und gute Filme wie auch Serien, trinkt keinen Kaffee, isst weder Schinken noch Speck, obwohl sie keine Vegetarierin ist, hasst Socken, hat Höhenangst – und ist jedes Jahr ein klein wenig melancholisch, wenn der Sommer zu Ende geht.