In dieser TALK-Folge tauschen meine Gästin und unsere bisherigen Rollen: Uschi Fellner hat mich vor einer Weile für ihr Frauenmagazin »look!« interviewt und zweimal als Speakerin zu ihrem Women Power Day nach Wien eingeladen. Diesmal habe ich ihr etliche Fragen gestellt – und wie gewohnt wollte ich so einiges erfahren, das sie nicht schon in jedem anderen Interview erzählt hat.
Uschi gilt als eine der bekanntesten und einflussreichsten Medienmacherinnen und Journalistinnen Österreichs: Als Chefredakteurin, Verlegerin und Gründerin mehrerer Zeitschriften hat sie jahrzehntelang darüber mitentschieden, wer öffentlich sichtbar wird. Sie kennt aber auch andere Seite, da sie selbst immer wieder auf dem Cover eines Hefts zu sehen war.
Mich hat in diesem TALK interessiert, ob sie Prominenz überhaupt noch beeindruckt, wie sie mit den Bewertungen anderer umgeht und ob ihr gutes Aussehen ihr bei ihrer Karriere geholfen hat oder eher hinderlich für ihren Erfolg war.
Uschi erzählt im Gespräch mit mir, warum sie Männer nie als Gegner erlebt hat und weshalb sie schon früh begonnen hat, sich für andere Frauen einzusetzen. Auch über den Preis des Erfolgs, das Loslassen eines Herzensprojekts und die Frage, wann es eigentlich genug ist, was man erreicht hat, haben wir uns unterhalten.
Besonders hat mir ihre Haltung gefallen, nicht von allen gemocht werden zu müssen. Die Begründung ist erfrischend simpel: Sie mag ja schließlich auch nicht jeden. Und das ist doch ein Gedanke, den wir uns durchaus öfter in Erinnerung rufen können, wenn uns wieder einmal beschäftigt, was andere wohl über uns denken!


